EKG

EKG Leiszungen Praxis Ritter St. Leon-Rot

Jeder kennt ein EKG. Weiß jeder was ein EKG ist?

EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm. Die Arzthelferin legt dem Patienten so genannte Saugelektroden auf die Brust und an die Gliedmaßen. Der EKG-Computer misst nun die Spannungsänderungen zwischen den einzelnen Elektroden während der Herzschläge. Keine Angst, über die Elektroden wird kein Strom an den Körper abgegeben!

Unser Herz funktioniert wie eine bioelektrische Motorpumpe. Durch einen Impulsgeber, den so genannten Sinusknoten, breitet sich ein Stromfeld über die Herzvorhöfe aus. Durch diesen Stromimpuls drücken sich die Vorhöfe zusammen und pumpen das Blut in die Herzkammern. Der "Biostrom" fließt weiter über den so genannten AV-Knoten und das His-Bündel zur Herzmuskulatur der Herzkammern. Diese sind inzwischen mit dem Blut aus den Vorhöfen gefüllt. Der Stromimpuls erregt nun die Kontraktion, also das Zusammendrücken der Herzkammermuskulatur, die das Blut in den Körper- und Lungenkreislauf pumpen. Gleichzeitig haben sich die Vorhöfe wieder mit Blut gefüllt und der erneute Impuls des Sinusknotens leitet den erneuten Herzschlag ein. Das alles passiert ca. 60- 80 Mal pro Minute, 24 Stunden am Tage an 365 Tagen im Jahr, unser ganzes Leben lang.


Die bioelektrischen Vorgänge bei der Herzerregung werden mit den Elektroden aufgenommen und im EKG-Computer gemessen. Dies ergibt eine gezackte Linie. Mit dem EKG kann der Arzt Aussagen über Herzrhythmus, Durchblutung und Weiteres mehr treffen.

Ein EKG ist in drei Minuten geschrieben, tut nicht weh und hat eine enorme Aussagekraft über die Funktionstüchtigkeit Ihres Herzens.